Bahnstation mit Wasserturm; Copyright: glasseyes view
Giardino Segreto; Copyright: © Grün Berlin GmbH Holger Koppatsch
Südgelände; Copyright: © Grün Berlin GmbH Holger Koppatsch
Südgelände; Copyright: © Grün Berlin GmbH Holger Koppatsch
Drehscheibe; Copyright: Muritatis
Wasserturm; Copyright: Holger Koppatsch
Dampflok; Copyright: Holger Koppatsch
Hans-Baluschek-Park: Platz des Sonnens; Copyright: Assenmacher (CC BY-SA 3.0)
Cafe Paresüd; Copyright: Grün Berlin GmbH

Zwischen Natur und Technik

Die Südgelände-Tour

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Länge 3 km
Zeit 0.75 - 1.5 Std.
Familiengerecht Ja
Schuhwerk festes Schuhwerk empfehlenswert
Start Priesterweg
Ende Priesterweg
Tarif B
Schlagwörter Abenteurer, Erlebnis, Kinder & Familie, Kinderwagen geeignet, Naturliebhaber, Stadtpark, Süden

Beschreibung

Gegensätze machen das Leben spannend. Erleben Sie den faszinierenden Kontrast von historischen Bahnrelikten, urwüchsiger Natur und moderner Kunst – bei einem Streifzug durch den Natur-Park Südgelände. Ein Abenteuer für die ganze Familie!

Wegbeschreibung

Starten Sie Ihren Ausflug in die städtische Märchenlandschaft mit der S2 oder der S25, die Sie zum Bahnhof Priesterweg bringen. Verlassen Sie den Bahnsteig in Richtung Prellerweg und biegen Sie am Ende der Treppe gleich links ab. Schon stehen Sie direkt vor dem Eingang des Natur-Parks Südgelände. Das 18 Hektar große Gelände war einst Teil des Tempelhofer Rangierbahnhofs. Nachdem der Bahnbetrieb bis 1952 schrittweise stillgelegt wurde, entwickelte sich hier eine Naturoase, in der heute viele seltene Brutvögel, Wildbienen, Heuschrecken, Pflanzen und Pilze eine Heimat gefunden haben. Durchstreifen Sie diesen verwunschenen Ort und lassen Sie sich von der einzigartigen Verbindung von „Urwald“, Kunst und vergessener Technik verzaubern. Nachdem Sie einen kleinen Obolus entrichtet haben, können Sie durch den Eingangsbereich treten. Halten Sie sich zunächst rechts und gehen Sie bis zur Unterführung. Geradeaus sehen Sie schon den noch erhaltenen Teil der ehemaligen Lokomotivhalle (1). Davor, an der westlichen Seite des 4.000 Quadratmeter großen Gebäudes befindet sich eine Freilichtbühne (2). Zunächst geht es aber dem Weg folgend rechtsherum, um die Überreste des südlichen Teils und die gesamte Lokomotivhalle zu umrunden. Schwenken Sie am nördlichen Teil der Halle links ein und Sie erreichen das Wahrzeichen des Areals: den 50 Meter hohen Wasserturm (3). Im Café Paresüd (G), das sich in der Brückenmeisterei befindet, können Sie eine kurze Pause einlegen. Danach gehen Sie weiter bis zur über 70 Jahre alten Dampflok (4), einem der Herzstücke des Parks. Folgen Sie den Schienen und gelangen Sie nach wenigen Metern zur noch funktionsfähigen Drehscheibe. Von hier aus begeben Sie sich auf einen Rundgang durch das Naturschutzgebiet. Auf Stegen wandern Sie zwischen den Bäumen hindurch, an einem Baumhaus und dem ehemaligen Stellwerk vorbei bis zum nördlichen Teil des Geländes. An diesem Punkt haben Sie zwei Möglichkeiten, Ihre Tour zu vollenden: Entweder Sie folgen dem Rundweg in Richtung Süden, der Sie über den Tälchenweg (5), an dem sich Graffitikünstler verewigen können, zurück zum Eingang führt. Oder Sie überqueren die Brücke am nördlichen Teil des Natur-Parks und betreten den Hans-Baluschek-Park (6). Folgen Sie dem Asphaltweg durch die schmale Grünanlage, die sich bei Skatern, Fahrradfahrern und Spaziergängern großer Beliebtheit erfreut. Nach ungefähr 1,5 Kilometern erreichen Sie den nördlichen Eingang des S-Bahnhofes Priesterweg und somit Ihr Ziel.