Fluss; Copyright: Lienhard Schulz
Steg; Copyright: Lienhard Schulz
Natur- und Waldlehrpfad; Copyright: Lienhard Schulz
Husareneck; Copyright: Lienhard Schulz
Spukbrücke; Copyright: Horst Zander
Schloss Königs Wusterhausen; Copyright: Riki1979

Königlich wandern

Eine Tour durch Neue Mühle

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Länge 10 km
Zeit 3 - 4 Std.
Familiengerecht Ja
Schuhwerk festes Schuhwerk empfehlenswert (Tiergarten)
Start Königs Wusterhausen
Ende Königs Wusterhausen
Tarif C
Schlagwörter Bademöglichkeit, Brücke, Fluss, Hobbysportler, Kinder & Familie, Kinderwagen geeignet, Mobilitätshilfe geeignet, Naturliebhaber, Naturschutz / Naturpark, Schleuse, Schloss, See, Stadtentdecker, Süd-Osten, Wald

Beschreibung

Fühlen Sie sich einen Tag wie ein König! In Neue Mühle, einem Ortsteil von Königs Wusterhausen, durchstreifen Sie das ehemalige Jagdrevier Friedrich Wilhelm I., entspannen am Krimnicksee – und erleben Gänsehaut-Feeling an der Spukbrücke.

Wegbeschreibung

Starten Sie Ihren Ausflug in die Preußenzeit am S-Bahnhof Königs Wusterhausen. Vom Gleis kommend unterqueren Sie die Bahnanlagen und schwenken erst rechts in die Storkower Straße und dann links in den von Gärten gesäumten Kirchsteig ein. Immer geradeaus geht es einen guten Kilometer lang durch die beschauliche Wohngegend, bis Sie an einer Kreuzung links in die Tiergartenstraße einbiegen. Bereits nach wenigen Metern hören Sie das Wasser rauschen – und erreichen die Schleuse Neue Mühle (1), eine der ältesten Anlagen im Osten Deutschlands.

Fußgänger haben hier ihre eigene erhöhte Brücke, von der aus sie das Treiben auf der Wasserstraße beobachten können. Wenn Sie Lust auf ein erfrischendes Bad haben, können Sie nach der Brücke rechts in die Zernsdorfer Straße einbiegen und über die Uferpromenade zum Strandbad am Krimnicksee (2) wandern. Im Anschluss laufen Sie denselben Weg zurück, passieren die Schleuse erneut und biegen nach einigen Gehminuten links in das Naturschutzgebiet Tiergarten (3) ein – eine Informationstafel markiert den Eingang ins Erholungsparadies. Ab jetzt folgen Sie dem 5,5 Kilometer langen „Rundweg Tiergarten“, der mit einem grünen Querbalken auf weißem Grund gekennzeichnet ist.

Unter den Kronen von uralten Eichen und wunderschönen Buchen wandeln Sie durch das insgesamt knapp 100 Hektar große Waldgebiet, das von König Friedrich Wilhelm I. als Jagdrevier genutzt wurde. Der erste, circa 750 Meter lange Teil der Strecke ist ein Naturlehrpfad (4): Hinweisschilder informieren Sie über Flora und Fauna des Tiergartens. An der Stelle, wo Staabe und Krimnicksee aufeinandertreffen, wartet das „Husareneck“ (5) auf Ihren Besuch – eine kleine Landzunge, auf der ein Pavillon zur Rast einlädt. Der Wanderweg verläuft anschließend weiter am Ufer entlang, überquert die Chausseestraße und führt Sie durch die bezaubernde Wiesenlandschaft Senziger
Luch.

Bald gelangen Sie an den idyllischen Fanggraben, die Verbindung zwischen den Pätzer Seen, dem Todnitzsee, dem Zeesener See und der Dahme. An der sagenumwobenen Spukbrücke (6) überqueren Sie die Storkower Straße, um den Weg durch den Tiergarten bis zum Kirchsteig und zum S-Bahnhof Königs Wusterhausen fortzusetzen. Um Ihre königliche Wanderung perfekt zu machen, können Sie vor Ihrer Rückkehr noch einen Abstecher zum Schloss Königs Wusterhausen (7) machen. Laufen Sie dafür durch die Unterführung auf die andere Seite der Bahngleise und folgen Sie der Gerichtsstraße etwa 400 Meter, bis Sie linker Hand den ehemaligen Sommersitz von Friedrich Wilhelm I. erreichen.

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