24.08.2017

Sanierung der Fahrzeugflotte bleibt anspruchsvoll

Verstärkerzüge der S1 und S5 entfallen vorübergehend

Der Radsatztausch, hier im
Werk Schöneweide, ist aufwendig.
Der Radsatztausch, hier im Werk Schöneweide, ist aufwendig.

Mit einem umfangreichen Ertüchtigungsprogramm stabilisiert die S-Bahn Berlin ihre Fahrzeugflotte. Für die Baureihe 481 mit ihren 500 Viertelzügen ist ein umfassendes Programm zur Erhöhung der Langlebigkeit aufgelegt worden. Dafür stellt die S-Bahn Berlin zusätzliche Personal- und Werkstattkapazitäten zur Verfügung.

Im Rahmen des Radsatztausches ist es trotz eingebauter Zeitpuffer zu erheblichen Verzögerungen in der Ersatzteilbeschaffung gekommen. Davon sind 30 Viertelzüge betroffen, die derzeit nicht für den Betrieb zur Verfügung stehen. Das Werk der DB Fahrzeuginstandhaltung in Cottbus unterstützt, um schnellstmöglich wieder in den Zeitplan zu kommen.

 

Keine Auswirkungen auf das aktuelle Fahrtangebot

Die begrenzte Fahrzeugkapazität wirkt sich derzeit nicht auf das aktuelle Angebot aus, da ferien- und baustellenbedingt weniger Viertelzüge benötigt werden. Mit dem Ende der Sommerferien entfallen allerdings die ab 4. September eigentlich wieder vorgesehenen zusätzlichen Verstärkerzüge auf den Linien S1 (Zehlendorf – Potsdamer Platz) und S5 (Mahlsdorf – Lichtenberg). Auf diese bis zum Ende der Herbstferien befristete Maßnahme haben sich die S-Bahn Berlin und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) verständigt, um ein verlässliches Angebot im Gesamtnetz sicherzustellen.

Mit 526 Viertelzügen täglich sind in diesem Zeitraum dann zehn Viertelzüge weniger als geplant im Einsatz.

 

 

Text: punkt3
Foto: David Ulrich