20.07.2017

Sicher durch die Sommerferien

Verbotsschild zur Warnung vor gefährlichen Manövern am Gleisbereich
Verbotsschild zur Warnung vor gefährlichen Manövern am Gleisbereich

Hier geht es nicht weiter, das ist keine freundliche Empfehlung, sondern ein lebenswichtiges Verbot. Weil Bahnanlagen, Züge und Gleise oft eine große Faszination auf junge Menschen ausüben, möchten die Bundespolizei und die Deutsche Bahn (DB AG) zum Ferienbeginn einmal mehr auf das richtige Verhalten auf dem Bahngelände aufmerksam machen.

Züge haben längere Bremswege und keine Ausweichmöglichkeiten

Denn so faszinierend schnelle Züge, Gleisgeflecht und Oberleitungen sein mögen, so gefährlich können sie werden. Züge haben längere Bremswege als Autos und können nicht ausweichen, in der Bahn-Oberleitung fließt mit 15 000 Volt etwa 65 Mal mehr Strom als in der Steckdose zu Hause. Man muss die Oberleitung nicht einmal berühren – schon bei bloßer Annäherung kann es zu einem lebensbedrohlichen Stromüberschlag kommen. Der wichtigste Grundsatz lautet deshalb: Bahnanlagen sind keine Spielplätze, es ist verboten, sie zu betreten!

Vermeidung von Unfällen

Die DB AG und die Bundespolizei engagieren sich bereits seit Jahren, um Unfälle zu vermeiden. Der Bedarf ist nach wie vor groß: Allein in den vergangenen fünf Jahren ereigneten sich bei der DB AG hunderte Unfälle durch unerlaubtes Überqueren der Gleise. Weitere etwa 80 Unfälle passierten im gleichen Zeitraum durch Klettern auf Waggons oder Strommasten.

 


Text: punkt3
Foto: André Groth

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